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UNrechtsstaat Schweiz? 23.06.2009 18:32

22. Mai '09, Suhr, Kanton Aargau. Ein schweizer Jugendlicher wird von einem Kosovaren mit dessen Rollbrett geschlagen und schwer verletzt.

Vor wenigen Tagen: Die Gemeindeversammlung Suhr lehnt das Einbürgerungsgesuch von drei 15- und 16-jährigen Schülern aus Serbien Montenegro ab, weil sich der Vater des Opfers der Prügelattacke dagegen ausgesprochen hatte. Begründet wurde der Entscheid damit, dass die Gemeinde Suhr "ein Zeichen setzen müsse" nach dem genannten Vorfall.

Eine Italienerin und ein Deutscher wurden ohne Gegenstimme eingebürgert.

link

Und wieder wird es letztlich die Justiz sein, welches dieses schweizerische Unrechtssystem geradebiegen muss. 2 der 3 Schüler haben angekündigt, den Entscheid vor das Verwaltungsgericht zu ziehen.

Wurde die Italienerin etwa nur eingebürgert, weil es in Suhr noch nie Italiener gab die sich inkorrekt verhalten haben oder einfach nur weil man diese Sippenhaftung nur bei Südosteuropäern praktiziert?

Dennoch muss man sich doch langsam die Frage stellen, wie lange man unter dem Deckmantel des Begriffs "Demokratie" solche Praktiken dulden kann. Ein Staat welcher dem Einzelnen nicht zugesteht auch als Einzelner behandelt zu werden, sondern nur als Teil einer "Volksgruppe", und dem sodann jedes Fehlverhalten eines andern dieser Gruppe angelastet wird, verspielt sich doch das Recht, sich selber Demokratie oder Rechtsstaat zu nennen.

Eure Meinungen...
 

#1 23.06.2009 18:39

ganz deiner meinung.. :fisch:
 

#2 23.06.2009 18:44

hmm jaa schwerig
mir fallt eifachd uf das es meh tate vo usländer geht als vo schwiizer oder zumendest emmer die vo de usländer id medie chömmed, ich well ned säge dases ke schwiizer get wo so scheiss möche
aber das sie das so begründe isch ned richtig
es esch eifachd schwerig weld d schwiiz als sechers land als wohlhabends land gilt im usland und drum veli dohe ziend
und mer cha eifachd au ned alli ahnääh
aber das sie de italiener und de dütschi denne no ihbürgert hend isch en sauerei
 

#3 23.06.2009 19:45


Ein Staat welcher dem Einzelnen nicht zugesteht auch als Einzelner behandelt zu werden, sondern nur als Teil einer "Volksgruppe", und dem sodann jedes Fehlverhalten eines andern dieser Gruppe angelastet wird, verspielt sich doch das Recht, sich selber Demokratie oder Rechtsstaat zu nennen.



De Fall isch sehr churz vor de Gmeindversammlig gsi und somet isch das ide Chöpf vode Stimmbürger sehr präsent gsi. Zudem handlet sichs um en usserordentlich brutale Fall vo Körperverletzig.

Di Kritik am Staat bzw. i dem Fall ade Gmeind verstohn ich absolut nid. De Gemeinderat Suhr het em Stimmvolk dAnahm vode Gsuech empfohle - und gliichzitig immer dOption offe glo, das Gsuech ufgrund de aktualität vom Vorfall andere spätere Gmeindversammlig zbehandle lo.

sLetzte Wort het jedoch nid en Gmeindrot sondern sStimmvolk, gnauer gseit Gmeindsversammlig. I dem AZ Artikel isch au erwähnt dass nid emou dFamilie vom Opfer gege di Jugendliche isch, si hend vill me welle es Zeiche setze. Und do demet sind si nid di einzige gsi.

Ich säg nid dases richtig isch alli vo eim Volk ine Topf zrüere und zpauschaliere, ich find das au nid oke.

Me darf aber au nid dAktualität vo dere Tat vergässe und ganz zentral: De Staat entscheidet nicht, sondern sVolk - Es isch en Positivatrag erfolgt gsi - Si hend dMöglichkeit gha das Gsuech zu eim spätere Ziitpunkt (Halbes Jahr - Jahr) wederhole zloh.
 

#4 23.06.2009 19:58

@ ZeroLimits
Klar entscheidet s'Stimmvolk (oder die paar nase wo ad gmeindsversammlig gönd). aber es esch de staat wo das system vo de ibürgerig zueloht. d'kritik goht also insofern au gege "de staat" oder vilich besser gseit d'politik. i han also ned übersehe, dass s'stimmvolk entscheidet, sondern das esch das woni eigetli jo kritisiere.

ond natürli hätets d'möglichkeit gha s'gsuech später z'stelle. aber wieso sötes? das wär jo en art es igeständnis vonere mitschuld. wens volk - sorry - gnueg doof esch, dasses de unterschied zwüsche dene schüeler wo sich ibürgere loh wend ond ame gwalttäter nid chan oder wot mache, denn söt mer das volk au ned über einzelpersone urteile loh. d'forderig dass si s'gsuech später häte stelle sölle, esch doch zynisch... ganz devo abgseh, dass niemer weiss obs denn ned mit de gliche "argument" abgwiese worde wäre.

ob d'gwalttat nun schwer esch oder ned, spillt kei rolle. si esch ned vo dene begange worde wo sich ibürgere loh wend, also döf si so oder so kei rolle spele.

bim mordfall in grenchen send schwizer ond en dütsche verhaftet worde als tatverdächtigi. söle mer jetz für es johr lang kei dütschi me ibürgere zum "es signal setze"?
 

#5 23.06.2009 20:12

@ LTF
aber es esch de staat wo das system vo de ibürgerig zueloht.

Und vo wem wärde Gsetz schlussendlich abgsegnet bzw. wenn Ungrächtigkeite bestönd, wer chan sich dagege mit Postulat, Initiative, Motione, Referende (etc.) degege wehre? Richtig, der Kandidat hat 100 Punkte, das Volk. DVerträter vode Gmeind, i dem Fall de Gemeinderat isch en Teil vode Exekutive, die ausführende Gewalt. Was bitteschön hätte si selle mache ussert en Positivatrag stelle und Möglichkeit zum verschiebe gä?

wens volk - sorry - gnueg doof esch, dasses de unterschied zwüsche dene schüeler wo sich ibürgere loh wend ond ame gwalttäter nid chan oder wot mache, denn söt mer das volk au ned über einzelpersone urteile loh.

I hätts umenes halbe Jahr verschobe, wieso? Well bes denn di erhitzte Gmüeter abkühlt sind und mer ke Gägestimm becho het, sGrichtsurteil duret bestimmt wesentlich länger, so ömu mini Vermuetig. Wer sell denn drüber Urteile, wer chan fair und ohni Vorbehalt über Persone wo mer nid kennt urteile?


d'forderig dass si s'gsuech später häte stelle sölle, esch doch zynisch...


Aso dasch ja mol Blödsinn, es isch lediglich es Agebot gsi, z. G. vode Gsuechsteller, dGmeind hätt nix devo dass die nid ibürgeret werde. Usserdem wärde zSuhr sitt Jahre emmer weder au Lüt vo dene Staate ibürgeret, es isch eifach dAkutalität vode Ereignis gsi, wo zum dem Ergebnis gführt hend.


ob d'gwalttat nun schwer esch oder ned, spillt kei rolle. si esch ned vo dene begange worde wo sich ibürgere loh wend, also döf si so oder so kei rolle spele.

Nix degäge Izwände, auch i be ned gäge di Ibürgerig gsi, aber me dörf nid generalisiere, genau was du machsch. Das iz grad sGanze Ibürgerigssystem kaputt isch.


bim mordfall in grenchen send schwizer ond en dütsche verhaftet worde als tatverdächtigi. söle mer jetz für es johr lang kei dütschi me ibürgere zum "es signal setze"?


Sehr sinnvoll im übrige en Straftat wo ersti Abklärige am laufende sind mit dem Fall zvermixe, momol.

Post zuletzt editiert am 23.06.2009 um 20:12 von ZeroLimits
 

#6 23.06.2009 20:15

Klar esch en unschöni Aglegeheit. Hauptsächlich dass drufhin zwoi anderi Usländer ibörgeret werde.

Aber dur de Thread werd eigentli euses Rechtssystem azwiflet und das esch ja eigentli ned de Grund wieso si ned ibörgeret worde send sondern das esch d Entscheidig vo dene "einzelne" Persone gsi. Und wie scho vell chasch denn d Frag stelle: Esch d Schwiz rassistisch ect.?

Die Persone handlet us Erfahrig wo demet gmacht werd das Lüüt usem Balkan sech teilwis straffällig verhaltet(ja au Schwizer aber die chamer ned usbörgere) und durch das wennds warschindli präventiv handle. Was allerdings be dem Bispel ned zu 100% duregführt werd.
 

#7 23.06.2009 20:22

@ ZeroLimits
namal: du verstohsch mi falsch. i kritisier jo gar ned de gmeindrot vo suhr, sondern d'politik ond au s'volk wo dem gebare vo willkür ade gmeindsversammlig ned scho längstens mal de gar usgmacht händ.

i dänk en dasses sehr vill möglichkeite git fair öber anderi z'befinde. wichtig esch einzig, dass d'persone als einzelpersone behandlet wärde. aber d'gmeindsversammlig kennt die lüt jo nedemol, gseht es föteli ond en churzbeschrieb vo de person. that's it.

öber lüt wome ned kennt, chame ned fair urteile. richtig! also ghört das id händ vo behörde, wo sich seriös mit dene persone usenandersetze ond so guet wie möglich "kenne lerne".

i due ned generalisiere. i betrachte wie die ibürgerige zum wiederholte mal total willkürlich umgsetzt wärde ond zieh mini schlüss drus.

du weisch ganz genau, dasses ums prinzip goht. es git unzähligi vo stroftate wo vo italiener, dütsche oder was au emmer begange wärde. dert werd aber vo de einzelfäll au ned uf alli gschlosse. hät jetz au d'prügelei vo kreuzlinge chöne bringe wo aktuell esch ond täterschaft ebefalls ermittlet. :roll:

Post zuletzt editiert am 23.06.2009 um 20:23 von LTF
 

#8 23.06.2009 20:27

i machs mal churz...

es klars signal an alli "ex-jugoslawe":

mir erwarte dasser euch super integriere düend...ond wener das gmacht händ lehne mer euches ibürgerigsgsuech dennoch ab, wenn mer grad schlechti luune hend.

oder andersch formuliert: es esch scheissegal ober integriert send oder ned. :sleep:


es ibürgerigssystem wo so en gequirrlti kacke zueloht esch jo mol sicher alles anderi als rechtstaatlich. bananerepublik regiert vo dummheit, ignoranz ond willkür.
 

#9 23.06.2009 20:39

Das dumme Volk, die dummen Politiker :roll: Theoretisch gseh stohts au dir zue öbis degäge zunternäh (Weitergehend als en TM Thread), wenn du das als ungrecht empfindisch, das stoht jedem zue :) Möglichkeite wi bereits mehrfach druf higwise bestönd.

i dänk en dasses sehr vill möglichkeite git fair öber anderi z'befinde. wichtig esch einzig, dass d'persone als einzelpersone behandlet wärde. aber d'gmeindsversammlig kennt die lüt jo nedemol, gseht es föteli ond en churzbeschrieb vo de person. that's it.öber lüt wome ned kennt, chame ned fair urteile. richtig! also ghört das id händ vo behörde, wo sich seriös mit dene persone usenandersetze ond so guet wie möglich "kenne lerne". i due ned generalisiere. i betrachte wie die ibürgerige zum wiederholte mal total willkürlich umgsetzt wärde ond zieh mini schlüss drus.

Also, wenns do so tonnewiis Möglichkeite git das fair behandle, nenn mer doch mal 5 devo. dUfgab vo de Gmeindagstellte isches einersiits dIntegration zprüefe, mit Hilf vo eim Test und eim Einzelgspräch, zudem Bstelle vo Strafregisteruszüg und wiitere Uskünft übere Leumund. Isch das gmacht erfolgt en positive Atrag bzw. en negative Atrag ad Gemeindeversammlig. Wer sell de dinere Meinig no chöne Uskunft gä? Die Lüt wo di zu ibürgerndi Person kenne sind entweder angetan vo dene, sprich gsänd eh nix negativs bzw. möge di Persone nid und sind degäge. Wenn de Gemeinderat bzw. allgemein de Staat elei chönt entscheide wär dGwaltetrennig nümme realisiert. Der Staat wär Judikative und Exekutive zugleich, das got eifach nid! Und anderi Behörde wederum hend nid das Hindergrundwüsse über die Einzelperson Drum beni do gspannt wie du das gsehsch, wi wotsch das realisiere? dGwaltetrennig wördi iz nid wörkli in Frog stelle, dasch en gueti Sach. Du betrachtisch dZiitigsartikel vo Einzelfäll und lasch tausende vo normale Ibürgerigsverfahre ussert Acht, das isch pauschals Dänke, nix anders.

Post zuletzt editiert am 23.06.2009 um 20:41 von ZeroLimits
 

#10 23.06.2009 21:01

mer esch kei gmeind bekannt wo vo gmeinds-siite her nur eis gspröch gfüehrt werd mit de betroffene. ich rede ganz eifach vome gremium wo sich sachlich mit dene einzelpersone beschäftige. das chan en gmeindrot si oder vo mir us au es speziell gwählts gremium si. da esch unerheblich. es münd eifach lüt si wo mit de betroffne gred hend, ne hend chöne froge direkt stelle ond en persönliche idruck vone gwunne hend. das chan en gmeindsversammlig alles ned. ond denn muss so en entscheid schriftlich begründet wärde, womit klar nahvollziehbar esch wieso öper abglehnt worde esch. au das esch bire gmeindsversammlig ned mögli.

ond sorry in sache gwaltetrennig muess der klar widerspreche.

d'gmeindsversammlig esch d'legislative. de ibürgerigsentscheid esch offesichtlich aber kein legislativ-entscheid, also kein rechtssetzigs-entscheid, sondern en rechtsanwendungs-entscheid, also en exekutiv-entscheid. also en verwaltigsentscheid. das hets übrigens au s'bundesgricht klar gseit.

es esch also genau umgekehrt, aktuell werd d'gwaltetrennig missachtet.

weisch wievell bewilligunge usw. wärde uf verwaltigsebeni vergä, vo baubewilligung bis zum füehreruswies, usw usw. wieso wird das ned vor gmeindsversammlig brocht?? genau! wils ebe gwaltetrennig verletze wör. me stell sech mal vor öber jedes baugsuech wör ade gmeindsversammlig abgstumme ond me chönt eifach bi jedem nei säge wo eim de grind ned passt. do wör zemli s'chaos usbräche. ^^

insofern gibi der genau rächt: me söt d'gwaltetrennig nid in frog stelle. ^^


"der staat wär judikative und exekutive zugleich".

de staat verkörpert per se alli 3 gwalte in sich, was jo logisch esch. gwaltetrennig heisst, dass innerhalb vom staat die gwalte trennt wärde. dass ide schwiz s'volk zum teil legislativi ufgabe wohrnimmt esch do nid es problem. wenn aber dem legislative volksgremium au no exekutiv-ufgabe zuegschobe wärde, denn hämmer ebe genau das problem wo du ned wetsch.

Post zuletzt editiert am 23.06.2009 um 21:05 von LTF
 

#11 23.06.2009 21:14

Dasch iz en Witz gsi mit dem eine Gspräch? Es git au Gmeinde di möche nur en Frogeboge und mache kes persönlichs Gspräch, sondern stütze sich uf igholti Uskünft.

Din Vorschlag mit dem Gremium isch ja ganz nett gmeint. Aber mal en chlini Rechnig: Agglomerationsgmeinde wi Suhr mit knapp 9500 Iwohner und eim Usländerateil vom 35 % erhalte so ca. 30 Ibürgerigsgsuech pro Halbjahr d.h. 60 im Jahr. Wer bitteschön het Ziit sich mit 60 Gsuech (Do gilts beachte, dass eis Gsuech oft mehreri Persone beinhaltet) usenandzsetze. Richtig: Niemert. Weder en Gemeinderat no egend welchi Iwohner... Das isch i dere Form nid umsetzbar. Usserdem müsste das Gremium fasch be jedem Ibürgerigsfall neu zämegsetzt werde, well egend es Mitglied inere Form vo dere Person tangiert wird und somit nid vorignomme entscheide chan und das wär jo fatal. Usserdem hend zum Teil Lüt us de Bevölkerig (ACHTUNG NID UF DÄ FALL BEZOGE) au no Hintergrundwüsse über di Persone wo dur das Gremium bzw. Behörde nid chöne eruiert werde wo wichtig wäre füre Fall. Grad i detige Sache ischs Volk als Entscheidigsinstanz wichtig.

ond denn muss so en entscheid schriftlich begründet wärde, womit klar nahvollziehbar esch wieso öper abglehnt worde esch. au das esch bire gmeindsversammlig ned mögli.


dAblehnig muess begründet werde vo de Neistimmer, au wenn die i dem Fall nid wörkli ussagekräftig isch. Da mir aber i eim Rechtstaat sind, chamer das ja wiiterzieh.

sondern en rechtsanwendungs-entscheid, also en exekutiv-entscheid. also en verwaltigsentscheid. das hets übrigens au s'bundesgricht klar gseit.

Quelle?
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Edit: Chunt im übrige de Gemeinderat zum Bschluss, dass en Negativatrag erfolge wird, gits ebefalls en Begründig dezue.

E dem Sinn no en schöne Obe

Post zuletzt editiert am 23.06.2009 um 21:15 von ZeroLimits
 

#12 23.06.2009 21:31

das "hintergrundwüsse" chan aber ebe genau so persönlichi abrechnige si - oder sends doch meistens. inere gmeind vo 9500 iwohner wo du als bispiel nimsch, wilsch mer jo ned verzelle, dass dert di persönlich beziehig vom volk zu dene persone irgend en ifluss hend. das mag ime dörfli vo 100 persone funktioniere, aber denn esch au mal fertig.

ond de witz bi de begründige vom entscheid vo de gmeindsversammlig esch jo, dass du genau so guet weisch, dass mer di wörkliche gründ för d'ablehnig gar ned eruiere chan. do werd eifach öpis zämedichtet. hüfig eschs jo aber so, dass wenn de gmeindrot vo irgendöperem en konkreti sachlichi begründig forderet, demit mer die denn id begründig ufnä chönt, niemerem vo de gmeind öpis in sinn chunt - ebe genau will jo gar niemer die betroffene kennt. so vell zum theme "hintergrundwüsse"

Quelle?

BGE 129 I 217 und
BGE 129 I 232


"Es handelt sich somit materiell um einen Akt der Rechtsanwendung.Die Gesuchsteller haben im Einbürgerungsverfahren Parteistellung: Sie haben Anspruch auf einen Entscheid über ihr Gesuch, d.h. auf verfügungsmässige Erledigung des Einbürgerungsverfahrens. Als Partei eines Verwaltungsverfahrens haben sie Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs und auf eine Begründung, wenn ihr Gesuch abgewiesen wird."

In Einbürgerungsverfahren wird über den rechtlichen Status von Einzelpersonen entschieden. Das Einbürgerungsverfahren wird auf Gesuch des Bewerbers eingeleitet. In diesem Verfahren wird insbesondere abgeklärt, ob der Bewerber in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist und mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut ist, d.h. es erfolgt eine einzelfallbezogene Prüfung. Das Verfahren endet mit der Erteilung des Bürgerrechts oder der Abweisung des Gesuchs, d.h. einer individuell-konkreten Anordnung, die alle Merkmale einer Verfügung erfüllt.

individuell-konkret => Verwaltigsakt
generell-abstrakt => Politische Akt, bspw. Gsetzgebig

Post zuletzt editiert am 23.06.2009 um 21:33 von LTF
 

#13 23.06.2009 22:00

na sgrössere rollbrätt nä, und 3x drihaue, chindergarte.

und alts thema, es "passiert" tagtäglich und jedes mal wird drübert diskutiert.

schlussäntlich isches Gschmacksach.
die eine händ italiener gärn, die andere kosovos..

sgliiche passiert au mit de chleidig, wänn eine mal zbreiti hose ah hät, wird der vo de mehreit vo de bevölkerig schief agluegt.


egal, so wirds eu nöd langwilig ;)

seeya^
 

#14 23.06.2009 22:39

kenn beidi jugendlichi

und ja sie händs wirklich nit verdient dases abglehnt worde isch
wil s sind beidi verdammt aständigi! und soviel ich weiss händ sie nit halbsoviel scheiss baut wie de "aständigi" schwizer wo vermöblet worde isch..


zudem währe sie wahrschinlich agno worde, aber de vater vo dem wo verhaue worde isch het denn vor allne gseit das er sie wird ablehne zum zeiche setze blabla.. und jo s problem isch halt, dases a de gmeindsversammlig bi uns vorallem so alti konservativi suhrer het mit rächt viel vorurteil..

Post zuletzt editiert am 23.06.2009 um 22:42 von LoveMoney
 

#15 24.06.2009 00:39

› LTF bei diesem Post

i due ned generalisiere. i betrachte wie die ibürgerige zum wiederholte mal total willkürlich umgsetzt wärde ond zieh mini schlüss drus.
:



viellicht hent t Bürger vo Suhr a dem und a anderne Bispiel ihri Schlüss zoge? ;)

Aber um präventiv reagiere z chöne isch sowas de falsch Wäg, au wenner nochvollzüchbar isch. I denk, vieles lauft i de Integration an sich falsch. Niemert sött sini Heimat, sini Sittene müesse ufgeh, - aber bispielswiis isches sicher vo Vorteil, wenn me scho im Chindergarte und ir Primarschuel härter duregriifft. Erzüchig sött nöd nur de Eltere, sondern au de Schuel aglastet werde. Nur so lerned Chind vo Grund uf, dasses verschiedeni Kulture git, und dasme sich döt, wome gad isch, apasst, ohni diä eige z verlügne.

gezielti Autorität ebe.
 

#16 24.06.2009 08:25

frag a all:

wie hetted ihr das gmacht?

wennder eifach all usländer ide schwiiz iibürgere? en schööne denn, glaubmers am schluss sind mir di underdrückte nümme dusländer.

irgendwo müends konsequenze zie, es sich eifach ned de richtig weg wos da ez gwählt hend.
 

#17 24.06.2009 09:48

› luMi bei diesem Post:
frag a all:

wie hetted ihr das gmacht?

wennder eifach all usländer ide schwiiz iibürgere? en schööne denn, glaubmers am schluss sind mir di underdrückte nümme dusländer.

irgendwo müends konsequenze zie, es sich eifach ned de richtig weg wos da ez gwählt hend.


Lumi Lumi, das esch en seeehr dummi ussag gsi sorry. es got ned drum zo allem ja & amen zsäge. es goht vell meh um es fairs ibürgerigsverfahre, was zor ziit eifach ned de fall esch.

ond de fall vo suhr esch verglichbar wie wenn öper met blonde hoor öper umbringt, ond mer den eifach öper andersch met blonde hoor e knascht steckt.. O.o
 

#18 24.06.2009 09:54

› aunz bei diesem Post:
Lumi Lumi, das esch en seeehr dummi ussag gsi sorry. es got ned drum zo allem ja & amen zsäge. es goht vell meh um es fairs ibürgerigsverfahre, was zor ziit eifach ned de fall esch.

ond de fall vo suhr esch verglichbar wie wenn öper met blonde hoor öper umbringt, ond mer den eifach öper andersch met blonde hoor e knascht steckt.. O.o



Ja abr denn hend das anderi total falsch beurteilt.. So wienichs us de anderne posts glese han sin irgendwie all der meinig gsi mer settis all ibürgere egal vo wo dass chemed. seg doch e frechheit dassmer die 2 duet uswiise nur will en andere scheiss bout het. Nur ischs i de schwiiz wüki so dass halt vill usländer scheisse boued.. klar git beid siite kenne beides zuu guet.

es isch halt so dass die gmeint momentan überforderet isch mit em usländerzuewachs(ACHTUNG ANNAHME) und so vilicht problem früezitig verhindere...

und lehni i weiss wiemer letscht mal so huere über das thema diskutiert hend :lol: und glich ned zum schluss cho sind :ugly:
 

#19 24.06.2009 12:27

@ lumi
es esch doch eigetli ganz eifach:

me chan vo mir us strengi oder sehr strengi bedingige vorussetze, dass öper ibürgeret wird. vo sproch, gsetzestreui bis hi zu "sonstiger integration". aber wenn die bedingige erfüllt wärde, denn söll mer die lüt au ibürgere. es goht doch ned drum dass mer ALLI ibürgeret egal woher si chöme, sondern dass ALL di gliche vorussetzige hend egal woher si chöme. muess en ex-jugoslaw öpe besser integriert si zum ibürgeret z'wärde als en italiener? dä cha jo au ned meh mache als d'sproch lerne, sich integriere ond an gsetz halte. wenn das anderi ex-jugoslawe ned mache, chamer das jo wohl ned ihm zum vorwurf mache. genau so wenig mit dütsche, holländer, italiener oder wem au immer.
 

#20 24.06.2009 12:41

ich wott na churz amerke, dass en italiener GENAU wiä en Osteuropäer reagiäre tuet, wemmer sini Muetter als e Huere tuet beleidige. Genau so Franzose, Spanier, Protugiese, Düütschi etc.

Gmeind Suhr isch en witz. diä einzeln Person nur weg sim Volk z'verurteile. ach. :roll:
 

 

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